und weiter gehts

soweit so gut, ich bin also n begabter Freak mit ner Familie die ihn nich abkann.

Hinzukommt das ich immer dacht ich werd ma was ganz tolles un muesste nich viel dafuer tun. Wie schon gesagt ich hab mir das alles zu leicht vorgestellt.

Nach meinem sagenhaften schulischen Abgang hab ich dann den HS abschluss mit Leichtigkeit nachgeholt, um vor meiner Familie nich als kompletter Idiot darzustehen, hab ich auch noch Maßnahmen welche ich von der "ARGE" aufgerduekct bekam absolviert. (auch wenn diese eher Sprachkurse fuer ausländische Berufsanfänger waren, unser System eben ich war halt nur ne nummer)

Durch eine dieser Maßnahmen hab ich einen Mann kennengelernt, er is schwarzer und lebt hier seit geraumer Zeit. Man merkt bei ihm direkt das er ein ehrlicher Kerl is der weiß was er will und verdammt intelligent ist. Durch ihn bekam ich die Lehrstelle als Fachinformatiker, mit nem HS Abschluss! Die abzubrechen gehört wohl in die Top 5 des geistigen Totalversagens.

Kurz vor Ende des ersten Jahres wurde mir immer bewusster wie egal ich meiner Familie anscheinend wirklich war. Ab da hatte ich auch keine Lust mehr mit jemandem drüber zu reden. Um ganz ehrlich zu sein hab ichs so in mich gefressen das ich einfach gedacht habe ich warte bis sie Tod sind und lass sie in dem Glauben alles is gut gelaufen. (ich muss erwähnen das meine Mutter 40 Jahre älter als ich ist und mein Vater 46 Jahre älter.) Aber dass ich mich psychisch und physisch langsam zermatere wegen denselben wegen denen ich hier bin schien mir unpassend. Ich denke ich bin es ihnen schuldig ihnen zu beweisen was ich wirklich kann und wie sehr sie sich täuschen und das sie eigentlich ne Glanzleistung mit mir hingelegt haben, nur aufgegeben habense mich zu früh.

Ich bin "dem göttlichen" sehr dankbar fuer alles was ich bis jetz erfahren durfte, wie sich meine Denkweise entwickelt hat, die Fähigkeit guten Werten zu folgen und einigermaßen zwischen gut und böse zu unterscheiden.

Weiter im Text: Mein Leben war eigentlich scheisse, ich war viel selbst dran schuld, aber zu jung und naiv ums zu verstehen.

Es gibt seit einiger Zeit eine Community page (WkW) , und da ich bis jetz zu 90% genau das Gegenteil gemacht habe von dem was um mich herum abgeht, hab ich mich da auch nich wollen anmelden. Doch die Entscheidung war sehr gut wie sich raustellte. Viele alte Freunde gefunden die sich sofort erinnerten, ein Fruend von dem ich falsch dachte hat sich doch als ehrlich rausgestellt und ich hab wieder Kontakt zu ihm. Der Härtefall war allerdings das ich dort meine erste Freundin wiederfand, und ich auch sofort 3 stunden am Stueck mit ihr ganz normal gerdet hab. Ich muss ehrlich sein als ich mit ihr getippt habe hatte ich kein einziges mal daran gedacht das ich mal mit ihr zusammen war. Kaum Gefühle. Und ich hab sie 3 Jahre lang abgrundtief gehasst! Aber es hat mich gefreut und mir gezeigt das vieles noch biem alten ist.

 

Nach den 3 besagten std. wusst ich nichmehr wo ich stand, sie kannte mich noch von furüher und kannte mein altes Denken. Sie hat mich verstanden und mein Denken über die Welt. Klar sie war anfangs skeptisch warum ich mich in ner Depri Phase bei soner Seite anmelde, und mich dann auch noch bei meiner Ex-Freundin melde. Sie hat sich sehr gewundert da ich eigetnlich nich der typ fuer sowas bin. Sie hat mir vor Augen geführt das ich mich verändert sondern nur entwickelt habe. Mein Misstrrauen gegenüber allem was als cool, besser oder "Marke" galt hat sich zu Hass entwickelt ich wusste nur nie wohin damit.

 

Ich war immer jemand der sagte: "Selbstmord? könenn doch nur Idioten machen, warum soll ich den Stecker ziehen wenn das Gerät soweiso bald abschmiert? Hol noch raus was geht!" und wenige Jahre später sitze ich im Dunkeln und hab mir überlegt wies am schnellsten geht und was ich in den Brief schreibe damit keiner Schuldgefühle hat oder trauert. Heut weiss ich das ich den Shcmerz durch Hass nicht unterdruecken soll aber auch nicht wahllos rauslassen kann, sondern nur dort wo er sich aufbaut, und auch auf die selbe Art. Mein Kampf hat erst begonnen, ich werde in kürze diesen blog meinen Eltern zeigen, vielleicht unterstützen sie mich, vielleicht geben sie mich dann ganz auf, wenn das noch mehr möglich ist, aber ich werde nie wieder irgendwas aufgeben.

 

euer Snake

29.4.08 09:08

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